Das Solidaritätsnetz

Geschichte

Das Solidaritätsnetz entstand im Jahr 2004 als Reaktion auf die wiederholten Verschärfungen des Asylgesetzes. Die Einführung von Nichteintretens-Entscheiden(NEE) im Asylverfahren verschlechterte die Situation von Flüchtlingen dramatisch.

21 Einheimische und sechs Flüchtlinge gründeten im November 2004 gemeinsam das Solidaritätsnetz St.Gallen. Hauptanliegen war Menschenwürde für Alle. Dank vielen Interessierten auch in den umliegenden Kantonen konnte die Bewegung sehr rasch ihren Wirkungskreis vergrössern.

Im November 2005 wurde sie entsprechend in Solidaritätsnetz Ostschweiz umbenannt. Seitdem setzt Sie sich in der Region konsequent für eine menschenwürdige Asyl- und Migrationspolitik ein.

2008 wurde zur ideellen und finanziellen Unterstützung der Aktivitäten des Solidaritätsnetzes ein gemeinnütziger Verein gegründet.

 

Was machen wir?

  • Wir solidarisieren uns mit Menschen, die auf der Flucht sind und schenken ihnen in schwierigen Lebenslagen die notwendige Unterstützung.
  • Wir bieten Menschen in der Nothilfe eine «Verschnaufpause», um eine Ausreise aus der Schweiz in Würde zu ermöglichen.
  • Wir bieten in verschiedenen Gebieten einen Mittagstisch an.
  • Wir informieren die Öffentlichkeit über die aktuellen Begebenheiten im Asylwesen mit einem Newsletter und in Medienberichten.
  • Wir vernetzen uns mit zuständigen Fachstellen und ähnlichen Gruppen.
  • Wir beraten Flüchtlinge, fördern ihre Integration und machen Gefängnisbesuche.
  • Wir stellen die physische und psychische Kompetenz von Menschen auf der Flucht wieder her.

 

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