Solinetz-Büro und Corona-Krise

Liebe Freund*innen des Solidaritätsnetz Ostschweiz

Die Geschäftsstelle ist im Moment trotz Corona-Virus, solange die Massnahmen vom Bundesamt nicht noch mehr verschärft werden, geöffnet.

Unser Zivildienstleistende nimmt Telefonanrufe entgegen und kann in dringenden Fällen auch Hilfesuchende empfangen und beraten (immer nur eine Person aufs Mal und unter Einhaltung der Abstandsvorschriften). Sollte sich die Lage noch mehr zuspitzen, wird der Zivi die Anrufe auf sein Handy umschalten, einen Solinetz-Laptop mitnehmen und von zu Hause aus arbeiten

Die Geschäftsleitung arbeitet ab sofort im Home Office Modus zu den bisher üblichen Bürozeiten (Di-Mi 8h30-17h).

Dienstleistungen, wie Hilfe bei den Bewerbungen, Rechtsberatung, Aufgabenhilfe und Railcheckabgabe, gibt es im Moment nicht. Rechtliche Fragen können allenfalls telefonisch abgeklärt werden.

Die Cumulus-Bons, die wir regelmässig an Nothilfeempfänger abgeben, werden ab sofort per Post direkt an deren Wohnadressen geschickt.

Nothilfeempfänger und andere Migrant*innen in prekärer Lage können bei uns im Büro Geschenkpakete abholen (oder sich nach Hause liefern lassen), die wir letzte Woche von der Aktion "2x Weihnachten" erhalten haben (die Pakete enthalten 4 Zahnbürsten, 1 Zahnpasta, Instantkaffe, Trockenfrüchte, 2 Päckchen Instant-Suppen, 1 Glas Konfitüre, Tee und Schokolade... Leider nicht grad das Wichtigste zur Zeit).

Wer den Menschen in den Gruppenunterkünften eine Freude machen und ihnen zeigen will, dass wir sie nicht vergessen, möge ihnen doch schreiben!

In der Hoffnung, dass Ihr die aktuelle Krise gesund und heil übersteht, grüsse ich Euch herzlich!

Barbara Weibel
Geschäftsleitung
leitung@solidaritaetsnetz.ch