Aufruf an die Gemeinden

Kinder und Jugendliche im Lager Moria auf Lesbos

Im Mai und Juni hat der Bundesrat insgesamt 53 geflüchtete Kinder und Jugendliche aus den Lagern Griechenlands in die Schweiz geholt. Bedingung war, dass diese minderjährigen Flüchtlinge bereits Verwandte in unserem Land hatten. War dies der ganze Beitrag der reichen Schweiz, um die humanitäre Katastrophe auf den griechischen Inseln zu stoppen?

Was geschieht mit den 5'000 UMAs in den Camps, die niemanden haben?

Wir müssen den Druck auf unsere Behörden für eine Aufnahme der Geflüchteten erhöhen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe!

50'000 Menschen, die Landeskirchen und über 130 Organisationen unterstützen den Osterappell "Evakuieren Jetzt", welche eine rasche Evakuierung der griechischen Lager und eine grosszügige Aufnahme von Geflüchteten fordert.

Inzwischen haben sich die 8 grössten Schweizer Städte dem Aufruf angeschlossen: Zürich, Bern, Basel, Luzern, St. Gallen, Winterthur, Lausanne und Genf. Sie erklären sich bereit, in dieser akuten Notsituation Geflüchtete von den griechischen Inseln aufzunehmen.

Der Bundesrat hat die offene Haltung dieser Städte wohl zur Kenntnis genommen, gehandelt hat er jedoch nicht. Deshalb muss die Kampagne ausgeweitet werden: Die Gemeinden sind die Grundlage der Demokratie! Die Unterstützung aller kleineren Städte und Dörfer zählt ebenso viel wie die der grossen Städte: 2'200 Gemeinden gibt es in der Schweiz…

Handeln müssen jetzt die Einwohner*innen eines Ortes, indem sie eine Petition unterschreiben und sie dann an ihre Gemeinde ein reichen.

Vollständiger Text dieses Aufrufs

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Petitionsbögen zum Ausdrucken

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